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Privat-Haftpflicht  

Privathaftpflichtversicherung
Die Privathaftpflichtversicherung ist eine Form der Haftpflichtversicherung. Sie sichert den privaten Versicherungsnehmer und seine Familie einschließlich eventueller Hausangestellter (letztere soweit für den Haushalt tätig) vor Forderungen Dritter im Rahmen der vereinbarten Deckungssummen. Da die Haftung gerade von Privatpersonen nach deutschem Recht grundsätzlich nicht begrenzt ist, liegt die Bedeutung einer Privathaftpflichtversicherung und der Anpassung ihrer Versicherungssummen für den einzelnen auf der Hand.

Voraussetzung ist, dass die Ansprüche im privaten Bereich entstanden sind, also weder einem beruflichen Tun noch einem vereinsmäßigen (Tätigkeit für den oder als Organ des Vereins) oder sonst (ehren-)amtlichen Risiko zuzuordnen sind. Hierfür tritt ggf. eine separate Vereins- oder Ehrenamtshaftpflichtversicherung (z.B. der Justizbehörden für ehrenamtlichen Betreuer und Vormünder) ein. Auch nebenberufliche Tätigkeiten (z.B. entgeltliche Tagesbetreuung fremder Kinder) müssen eigens abgesichert werden, wenn mit diesen Tätigkeiten nachhaltig Gewinn erzielt werden soll.

Die Privathaftpflichtversicherung deckt die typischen Risiken des Alltags ab. Versichert sind insbesondere in beschränktem Umfang auch die Haftung aus Haus- und Wohnungsbesitz (einschließlich der Haftung aus Vermietung und anfallenden Baumaßnahmen), weiter die Haftung aus Sportausübung (Ausnahme: Jagd und bestimmte Wettkämpfe) und Tierhaltung (Ausnahme: Haltung von Hunden, Pferden, Rindern, Zug- und Reittieren; wilden Tieren; hier sollte eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden). Schäden an der Mietwohnung fallen unter den Versicherungsschutz, sofern es sich nicht um Glasschäden oder Schäden an (elektrischen) Einbauten handelt.

Nicht Gegenstand der Privathaftpflichtversicherung ist der Gebrauch von Kraftfahrzeugen (Kfz-Haftpflichtversicherung) und die Ausübung der Jagd, die über besondere Policen abgesichert werden müssen. Wenn zusätzlich nicht abgesicherte Haftpflicht-Risiken (nicht: Kfz-Versicherung!) neu hinzutreten, sind sie zwar zunächst vom Versicherungsschutz mit einer geringeren Versicherungssumme erfasst (Vorsorgeversicherung), müssen aber dem Versicherer auf dessen jährliche Anfrage mitgeteilt und dann eingeschlossen werden.

Die Höhe der Deckungssumme sollte nicht unter 3 Mio. liegen. Nur einzelne Versicherer bieten deutlich höheren und sogar unbegrenzten Versicherungsschutz ähnlich der Kfz-Haftpflichtversicherung an (Als Reaktion auf die Anschläge des 11. Sept. 2001 haben die Versicherer reagiert und ihre Versicherungssummen in der Kraftfahrthaftpflicht auf 50 Mio. EUR je Schadenfall maximiert). Diese Summen werden teils einheitlich für Personen- und Sachschäden, teils begrenzt auf diese Schadenarten angeboten. Übrige Vermögensschädigungen, die nicht auf Personen- oder Sachschäden zurückzuführen sind, wären über eine Vermögensschadenhaftpflicht abzusichern, sie spielen in der Privathaftpflichtversicherung nur untergeordnete Rolle und werden nicht generell, jedenfalls mit deutlich niedrigerer Versicherungssumme, abgesichert.

Als zusätzliche Bausteine für einen umfassenden Versicherungsschutz können vereinbart werden:
  • Schadenersatzausfall-Versicherung, die anderweitig nicht abgesicherte Ansprüche des Versicherungsnehmers und mitversicherter Personen gegen Drittschädiger erfasst, ist optional gegen Beitrag versicherbar und teilweise in Paketmodellen enthalten. (Achtung: es muss der Schädiger bekannt sein und ein rechtskräftiger Titel gegen ihn erwirkt werden.)
  • Haftpflicht für deliktsunfähige Kinder: der Versicherer leistet auch dann, wenn ein Kind den Schaden verursacht und weder gegen es selbst noch - wegen einer Aufsichtspflichtverletzung - gegen die Eltern Schadenersatzansprüche bestehen. Die Leistung ist auf recht geringfügige Beträge beschränkt.
Maßgebliche Versicherungsbedingungen, nach denen sich der Versicherungsschutz richtet, sind die weitgehend einheitlichen Allgemeinen Haftpflichtversicherungsbedingungen (AHB) der einzelnen Versicherer, davon abweichende besondere Bedingungen und Beschreibungen des versicherten Risikos (z.B. BBR, RBH o.ä.), die dem Versicherungsschein beiliegen. Letztere unterscheiden sich teilweise zwischen den einzelnen Versicherern.

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