Home | über uns | kontakt | impressum   
Informationen
 

KFZ-Versicherung  

Autoversicherung
Unter einer Autoversicherung werden umgangssprachlich verschiedene Versicherungen aus dem Umfeld eines Pkw verstanden. Neben der Versicherung von Autos zählt auch die Versicherung von anderen motorisierten Fahrzeugen zum Umfang der "Autoversicherung".

Zu den üblichen Versicherungen rund um das Auto/Fahrzeug gehören:
  • Kfz-Haftpflichtversicherung
  • Kaskoversicherung (Teilkasko / Vollkasko)
  • Schutzbrief
  • Insassen-Unfallversicherung
  • Verkehrs-Rechtsschutzversicherung
Die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung gehört in Deutschland zu den Pflichtversicherungen und dient dem finanziellen Schutz von Unfallgeschädigten. Jeder Halter eines Kraftfahrzeugs muss eine Haftpflichtversicherung haben, um ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr bewegen zu dürfen. Der Nachweis des Versicherungsschutzes (bei der Anmeldung des FZG) erfolgt über eine so genannte Deckungskarte, früher Doppelkarte. Im Gegenzug melden die Versicherungen das Erlöschen des Versicherungsschutzes den jeweils zuständigen Behörden, welche in der Folge ggf. das Fahrzeug zwangsabmelden.

Die anderen Versicherungsarten sind freiwillig.
KFZ-Haftpflichtversicherung
Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine Versicherung, die nicht den eigenen Schaden des Versicherten begleicht, sondern einen Schaden, der einem anderen durch einen Verkehrsunfall entsteht, an dem der Fahrer eines Kfz des Versicherten die Schuld trägt oder für dessen Folgen er verschuldensunabhängig einzustehen hat.

Diese Schäden können verschiedenster Art sein, wie:
  • Heilungskosten bei Personenschäden
  • Renten bei Invalidität
  • Reparaturen an anderen Fahrzeugen
  • Reparaturen an anderen Objekten
  • Kostenersatz, wenn das andere Fahrzeug oder Objekt irreparabel ist oder die Kosten der Reparatur so hoch wären, dass der halbe Zeitwert überschritten wird. Man spricht in diesem Fall von einem Totalschaden.
Die maximale Entschädigung eines Geschädigten oder mehrerer Geschädigter richtet sich nach der so genannten Deckungssumme. Wenn der Schaden diesen Betrag übersteigt, so muss der Schädiger diesen Mehrbetrag selbst begleichen. Da ein Schaden bei einem größeren Unfall leicht höhere Schadenssummen erreichen kann, sind die Deckungssummen bereits im Millionen Euro Bereich. Meistens sind Mindestdeckungssummen gesetzlich geregelt.

In den meisten Ländern ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung Voraussetzung für die Zulassung eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr.

    Überaltet
    Die Prämienhöhe richtet sich in der Regel nach der Motorenstärke. Um zu bezahlenden Schäden zu reduzieren, gibt es in vielen Fällen ein so genanntes Bonus-Malus-System. Muss die Versicherung einen Schaden begleichen, so erhöht sich die Versicherungsprämie für die Versicherten gemäß den Maluspunkten. Bleibt der Versicherte aber eine gewisse Zeit unfallfrei und damit die Versicherung zahlungsfrei, so wird die Prämie nach den Bonuspunkten reduziert. Kritiker sehen im Bonus-Malus-System einen Anreiz für Fahrerflucht.
Es gibt auch Fälle, in denen die Versicherung leistungsfrei bleibt. Manchmal ist sie zwar gegenüber dem Geschädigten vorleistungspflichtig, sie kann sich den Betrag aber vom Versicherten zurückholen. Solche Fälle liegen z. B. bei fahrlässigem oder vorsätzlichem Verhalten wie Trunkenheit im Verkehr oder abgefahrenen Autoreifen vor. Schwierig können sich auch Unfälle mit Fahrzeugen aus anderen Ländern gestalten. Um nicht mit der ausländischen Versicherung verhandeln zu müssen, kann eine inländische Vertragsversicherung dafür einspringen. In Österreich ist dies der Versicherungsverband, der Dachverband aller Versicherungen.

Bei Fahrten ins Ausland benötigte man meist zum Nachweis einer gültigen Versicherung die grüne Versicherungskarte. Sie ist zwar in den EU-Staaten und in vielen anderen Staaten nicht mehr vorgeschrieben (Innerhalb der EU gilt das so genannte Kennzeichenabkommen), das Mitführen der Grünen Karte kann einem bei einem Unfall die Schadensabwicklung jedoch wesentlich erleichtern. Wichtig: Erfahrungen zeigen, bei verschuldeten Unfällen mit Personenschäden oder sogar Todesfolge wird die "Grüne Karte" meist zwingend verlangt - Festhalten oder Inhaftierung bis zur Klärung des Versicherungsschutzes ist schon vorgekommen.

Ursprung ist die UNO-Empfehlung Nr. 5. Daraus resultieren die weiteren Abkommen. Zuständige Organisation ist das Council of Bureaux mit Sitz in London. Das ursprüngliche Grüne-Karte-System hatte 13 Staaten. Heute sind es 44. Es gilt hauptsächlich für Europa.

Manche Versicherer kombinieren Haftpflichtversicherungen mit sog. Schutzbriefen, die Zusatzleistungen mitbringen, wie man sie von Automobilclubs kennt. Dazu zählen Pannenhilfe, Abschleppdienste, Übernachtung und Rücktransport. Ein Schutzbrief kann ebenso spezielle Auslandsangebote wie Ersatzteillieferungen beinhalten.
Die Kaskoversicherung
Die Kaskoversicherung (von spanisch casco: Schiffsrumpf), auch genannt Fahrzeugversicherung ist eine freiwillige Versicherung gegen Schäden am Fahrzeug des Versicherten. Sie kommt auf für die Zerstörung, Beschädigung oder den Verlust des Fahrzeugs. Es gibt Teilkasko und Vollkasko.

Die Teilkaskoversicherung (Fahrzeugteilversicherung) kommt für folgende Schäden auf:
  • Diebstahl
  • Brand, Explosion
  • Sturm, Hagel, Blitz, Überschwemmung
  • Glasbruch
  • Wildunfälle
  • Marderschäden
Die Vollkaskoversicherung (Fahrzeugvollversicherung) schließt die Teilkasko ein und kommt zusätzlich auf für:
  • Schaden am eigenen Fahrzeug durch selbstverschuldete Unfälle und wenn der Unfallverursacher nicht zu ermitteln ist (Fahrerflucht)
  • Vandalismus
Schadensfreiheitsrabatt
Der Schadensfreiheitsrabatt ist ein Begriff aus der Kfz-Versicherung. Der Schadensfreiheitsrabatt wird in den Tarifbestimmungen (Abkürzung: TB) geregelt.

Je nach Anzahl der schadenfrei gefahrenen Jahre wird dem Versicherungskunden ein Rabatt auf die ermittelte Grundprämie gewährt. Hierbei werden die schadenfreien Jahre getrennt nach der Fahrzeugvollversicherung (Vollkasko) und der Kraftfahrzeughaftpflicht gezählt. Für die Fahrzeugteilversicherung (Teilkasko) gibt es keinen Schadensfreiheitsrabatt. Für die Fahrzeugteilversicherung werden dementsprechend immer 100% der Grundprämie gezahlt.
Versicherungswechsel/Übertragung des Schadensfreiheitsrabattes
Im Falle eines Wechsels der Fahrzeugversicherung wird der Schadensfreiheitsrabatt bzw. Beitragssatz nicht an den neuen Versicherer übertragen. Vielmehr erfragt der neue Versicherer beim vorherigen Versicherer die Anzahl der schadenfreien Jahre des Vorjahres und die Anzahl der Schäden. Der neue Versicherer nimmt dann seiner eigenen Tarifbestimmungen gemäß die Neueinstufung vor und bestimmt die Höhe des Beitragssatzes. Im Falle eines Versicherungswechsel kann es daher ratsam sein, vor dem Wechsel die Einstufung abzuklären, da nur so der tatsächliche Rabatt und damit der tatsächlich zu zahlende Beitrag festgestellt werden kann. Aus diesem Grund kann ein Versichererwechsel sogar einen Rabattverlust nach einem Unfall mindern oder verhindern.
Rückstufung im Schadensfall
Im Falle eines Schadens wird zu Beginn des nächsten Versicherungsjahres eine bestimmte Anzahl an schadenfreien Jahren abgezogen. Dies geschieht getrennt nach Kfz-Haftpflicht und Fahrzeugvollversicherung (Vollkasko). Schäden in der Fahrzeugteilversicherung (Teilkasko) wirken sich nicht aus. Die Anzahl der abgezogenen schadenfreien Jahre regeln die jeweiligen Tarifbestimmungen des Versicherers bei dem der Kunde zu Beginn des neuen Versicherungsjahres versichert ist, auch Rückstufungstabelle genannt. Der neue Schadensfreiheitsrabatt ergibt sich aus der Zahl der verbliebenen schadenfreien Jahre.

Aus diesem Grund kann ein Versichererwechsel nach einem Schaden sogar einen Rabattverlust nach einem Unfall mindern oder verhindern.
Übertragung von schadenfreien Jahren
Hat eine Person ein über eine andere Person versichertes Fahrzeug regelmäßig gefahren, so kann sie sich die tatsächlich erfahrenen schadenfreien Jahre übertragen lassen. Bei einer Übertragung dieser Jahre eine fiktive Berechnung mit dem identischen Vertrags- und Schadenverlauf erstellt, Sondereinstufungen (Zweitwagen, etc.) werden, wie auch von anderen erfahrene Versicherungszeit nicht angerechnet bzw. übernommen. Eine solche Übertragung ist grundsätzlich nur zwischen Ehepartnern und Verwandten 1. Grades möglich.
Rabattverlust bei 7-jähriger Versicherungsunterbrechung
Versicherungsunterbrechungen von bis zu 6 Monaten werden so behandelt, als wenn sie nicht stattgefunden hätten. Bei mehr als 6 Monaten bis zu 7 Jahren erfolgt eine Einstufung, wie sie vor der Unterbrechung bestanden hat. Bei mehr als 7 Jahren (= 7 Jahre + 1 Tag) erfolgt ein vollständiger Rabattverlust, als wenn noch nie ein Rabatt bestanden hätte.
seitenanfang

IVI MAKLERKONTOR GmbH

Geschäftsführer
Eric Plant
Katharinenstr. 30
20457 Hamburg

Tel.: 040-364883
Fax: 040-365654

E-Mail
Homepage

Versicherungsmakler nach
§ 34d Abs. 1 GewO

Haftpflichtversicherer:
R+V Versich. Schein
Nr.: 405 84 344536201

Handelsregistereintrag:
HRB-Nr.:61919

Steuer-Nr.:
48/734/02267

USt.-Id.-Nr.: DE 181146356

Vermittlerregisternummer:
D-6N88-KIDQK-95

Versicherungsombudsmann:
Postfach 08 06 32
10006 Berlin
www.versicherungs
ombudsmann.de


Ombudsmann für Private KV Pflegeversicherung:
Kronenstr.13
10117 Berlin
www.pkv-ombudsmann.de

Deutscher Industrie- und Handelskammer (DIHK) e.V.
Breite Straße 29
10178 Berlin
Telefon: 0180 600 58 50
(Festnetzpreis 0,20 EUR/ Anruf; Mobilfunkpreise maximal 0,60 EUR/ Anruf)
www.vermittlerregister.info